Bauzentrum Kuhn – das Bauzentrum mit dem „Bunker“



„In der Modernisierung liegt die Zukunft“, erklärt Karl Dengel, Geschäftsführer des Bauzentrums Kuhn in Lengfurt/ Nähe Würzburg, kurz und knapp. „Wir werden in Zukunft unser Geld nicht mit dem Aufstellen von Rohbauten verdienen. Auf uns rollt eine Welle von Altbauten zu, die alle saniert werden. Wir leben von der Modernisierung.“ Aus dieser Überzeugung heraus hat sich das bauzentrum Kuhn dem Konzept MODERNisierung der EUROBAUSTOFF angeschlossen – wir freuen uns über den Neuzugang!

 

Die Geschichte mit dem Bunker

Mit dem Bauzentrum Kuhn eng verbunden ist eine sensationelle Geschichte, die das Unternehmen weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Das Bauzentrum brauchte mehr Platz, doch das war zunächst keine einfache Aufgabe: Unter dem passenden benachbarten Grundstück im Gewerbegebiet lag ein Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges verborgen.

 

Der Bunker erwacht zum Leben

Kurzerhand entscheid sich Karl Dengel 2004 für den Erwerb  des 7.000 m² großen Grundstücks, ohne zu ahnen, dass sich unter der Oberfläche ein Stück lebendige Geschichte befand, das sich mit der Zeit als wertvolles Marketing-Instrument für den Baufachmarkt Kuhn erweisen sollte. Er kaufte das Bunker-Gelände von der Bundesverwaltung mit der Absicht, die Fläche als Parkplatz und Ausstellungsfläche zu nutzen. Bei der Begehung des Bunkers staunte er jedoch nicht schlecht: Das Inventar war zum großen Teil noch vorhanden und sogar funktionstüchtig – und für Karl Dengel viel zu schade, um dieses Stück Geschichte unter der Erde in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Kommunikationszentrale im Kriegsfall

In den 60er- Jahren ließ die Bundeswehr am Dillberg in Lengfurt den atombombensicheren Bunker bauen. 50 Meter Länge und 30 Meter Breite misst der 6 Meter tief im Boden liegende Bunker, bedeckt von 80cm Erdreich. In dem Gebäudekomplex verbergen sich 58 Räume, ein Stromaggregat, Tanks für 26.000 Liter Diesel, ein Luftfiltersystem und ein 112 Meter tiefer Brunnen mit 3 Metern Durchmesser. „Der Bunker konnte bis zu 65 Menschen ungefähr 4 Monate lang beherbergen. Im Fall eines Atomangriffs sollte er Schutz bieten, er war im Kriegsfall als abhörsichere Kommunikationszentrale gedacht“, erklärt Karl Dengel, für den der Bunker längst zum Hobby geworden ist.

 

Marketing im Bunker

Chancen zu sehen und sie zu nutzen, das zeichnet die MODERNisierer der EUROBAUSTOFF aus. Karl Dengel hat inzwischen in einigen Räumen des Bunkers ein Baustoffmuseum eingerichtet und konnte Hersteller für eine Ausstellung gewinnen, dir dort ihre Firma präsentieren. Die Führungen durch den Bunker sind schnell ausgebucht! Über der Erde liegt inzwischen die bundesweit größte Pflasterausstellung, auf 5.000 m² können interessierte Kunden eine Vielzahl unterschiedlichster Pflasterbeläge in Natura sehen und fühlen. Der Baufachmarkt mit dem „Bunker“ – ein echtes Unikat!

Bunkerführung

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Termin für eine Führung.

Schicken Sie hierfür einfach eine Anfrage an Karl Dengel (karl.dengel@kuhn-bauzentrum.de).